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Was im Archiv liegt

DNG.dng-Datei: kostenlose Lightroom-App auf dem Handy
XMP.xmp-Preset: Lightroom Classic, Lightroom, Camera Raw
CUBE.cube-LUT: Premiere Pro, DaVinci Resolve, Final Cut, Photoshop
TXTInstallationsanleitung
ZIPDateien im Archiv: 9

Das Hauptfoto ist mit einer Nikon D810 und 85 mm bei f/3.2 entstanden: das Model draußen, Bäume und Sonne im Rücken. Haut, Haare und die Grapefruit bleiben warm, das Grün dahinter wird dunkelgrau. Das Bild sieht aus, als hätte jemand einen grauen Studiohintergrund hinter das Motiv gehängt.

Fünf KI-Masken machen die Arbeit. Lightroom berechnet die Masken auf jedem Foto neu: Es erkennt das Motiv und behandelt alles andere als Hintergrund. Der Hintergrund wird eine halbe Blendenstufe dunkler und verliert zwei Drittel seiner Sättigung, der untere Bereich wird um weitere 1,4 Blendenstufen dunkler. Oben in der Mitte entsteht dafür ein weicher, hellerer Fleck, als würde eine Lampe auf die Wand dahinter leuchten. Die fünfte Maske gibt dem Motiv selbst etwas Klarheit, mehr nicht.

Am besten wirkt das Preset, wenn hinter dem Motiv Grün oder ein unruhiger Hintergrund liegt: ein Porträt im Park, ein Hund im Gras, ein Auto am Waldrand. Es braucht ein klares Hauptmotiv. Auf einer Landschaft ohne Hauptmotiv markiert Lightroom irgendetwas, und die Abdunklung landet zufällig. Grün und Blau entsättigt das Preset im ganzen Bild, deshalb werden auch blaue Jeans, eine grüne Jacke und blauer Himmel grau. Ist die Farbe der Kleidung wichtig, zieh die Sättigung von Grün oder Blau im HSL-Bedienfeld wieder hoch.

Die Masken funktionieren im kostenpflichtigen Lightroom auf dem Handy, in Lightroom Classic ab Version 11 und in Camera Raw ab Version 14. Mein Test auf dem iPhone im kostenpflichtigen Lightroom: Alle fünf Masken bauen sich von selbst auf. In der kostenlosen App kommt nur die Farbe an, der Hintergrund wird nicht separat dunkler.

Im Archiv liegen 9 Dateien. Ein .xmp-Preset mit den Masken, eine .dng für Lightroom auf dem Handy und eine .cube-LUT für Video und Photoshop, jeweils mit einer Soft-Version: Masken auf 60 %, Grün nicht ganz entsättigt. Dazu das Mini-Preset Skin Fix, falls die Haut zu orange geworden ist, und eine Anleitung auf Englisch und Russisch. Die LUT trägt nur die Farbe: Im Video gibt es keine Masken, der Hintergrund im Clip wird also nicht separat dunkler.

Die Vorher/Nachher-Beispiele zeigen nur das Preset, ohne Retusche.

So installierst du das Pack

Im Pack stecken drei Formate: .dng für die kostenlose Lightroom-App auf dem Handy, .xmp für Lightroom und Camera Raw am Rechner, .cube für Video und Photoshop. Ist der Look zu stark, nimm im Video die Stärke der LUT zurück und korrigiere in Lightroom die Regler nach dem Preset.

Lightroom Classic und Lightroom am Rechner
  1. Lightroom Classic: Modul „Entwickeln“ → Bedienfeld „Vorgaben“ → „+“ → „Vorgaben importieren“ → .xmp auswählen.
  2. Lightroom (Cloud-Version): „Datei“ → „Profile und Vorgaben importieren“ → .xmp auswählen.
  3. Die Vorgaben erscheinen in der Gruppe GradeColor. Klick auf eine Vorgabe und korrigiere danach Weißabgleich und Belichtung für dein Bild.
Lightroom auf dem Handy (kostenlos)
  1. Speichere die .dng auf dem Handy und füge sie in Lightroom hinzu: Die Datei öffnet sich als Foto mit diesem Look.
  2. Öffne dieses Foto → ⋯ (oben rechts) → „Vorgabe erstellen“ → Namen vergeben → speichern. Oder kopiere die Einstellungen und füge sie in deine Fotos ein.
  3. Du kannst auch die .xmp importieren: „Vorgaben“ → Reiter mit deinen eigenen Vorgaben → ⋯ → „Vorgaben importieren“.
Photoshop und Camera Raw
  1. Preset: „Filter“ → „Camera Raw-Filter“ → Bedienfeld „Vorgaben“ → ⋯ → „Profile und Vorgaben importieren“ → .xmp.
  2. LUT: „Ebene“ → „Neue Einstellungsebene“ → „Farbsuche“ → im Feld „3DLUT-Datei“ die .cube laden.
Premiere Pro (LUT)
  1. Clip auswählen → Panel Lumetri Color.
  2. Creative → Look → Browse… → .cube auswählen.
  3. Die Stärke regelt der Regler Intensity.
DaVinci Resolve (LUT)
  1. Project Settings → Color Management → Open LUT Folder → .cube dorthin kopieren.
  2. Rechtsklick auf die LUT-Liste → Update Lists.
  3. Seite Color → Rechtsklick auf einen Node → LUT → LUT auswählen. Stärke: Key Output Gain. Bei LOG-Aufnahmen vorher auf einem eigenen Node nach Rec.709 wandeln.
Final Cut Pro (LUT)
  1. Clip auswählen → Effekt Custom LUT hinzufügen.
  2. In den Effekteinstellungen → LUT → Choose Custom LUT… → .cube auswählen.
  3. Die Stärke regelt Mix.
CapCut am Rechner (LUT)
  1. Clip auswählen → Einstellungen des Clips → Bereich LUT → Import → .cube auswählen.
  2. Nicht jeder Video-Editor auf dem Handy kann LUTs importieren, und die Menüs heißen überall anders.

Klappt es nicht? Schreib an hello@gradecolor.com, wir schauen es uns an.